Erfolgreiche Männer denken anders. Sie denken ideologiefrei und außerhalb von vorgegebenen Mustern. Daß sie auch nach ihrer speziellen Denkweise handeln, versteht sich von selbst.

Doch was ist so speziell am Denken und Handeln dieser Männer, daß Normalo-Typen die Philosophie der Gewinner nicht einfach kopieren und für sich selbst beanspruchen?

Im Folgenden möchte ich 8 Denkweisen erfolgreicher Männer beleuchten, die mir persönlich wichtig erscheinen und über die Jahre geholfen haben.

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1) Wissenszuwachs, Kompetenz, Fortschrittsdenken

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Nicht zufällig habe ich zu Beginn das Wort Philosophie verwandt. Dieser Begriff kommt aus dem Griechischen und bedeutet „Liebe zur Weisheit“. Wer besser sein will, mehr haben will oder einflussreicher sein will als andere, muss mehr leisten und vor allem – er muss mehr wissen und darf nie aufhören zu lernen.

Erfolgreiche Männer widert es zurecht an, wenn sie auf eine Herausforderung, einen Angriff oder eine Provokation keine Antwort bzw. Lösung parat haben. Aus diesem Grund setzen sie alles nur Mögliche daran gerechtfertigte Kompetenz zu erlangen.

Durchschnittsmänner glauben und Erfolgsmänner wissen! Da sich der erfolgreiche Mann von der breiten Masse abhebt, überlässt er nichts dem Zufall und lehnt Bulimie-Lernen (auswendig pauken und bei Bedarf auskotzen) ab. Das heißt, er vertraut ausschließlich empirischen Quellen und distanziert sich von normativen Pseudo-Autoritäten.

Merke:

  • Einfluss und Macht steigt proportional zum Wissen.
  • Lernbereitschaft und Wissensdrang sind Lebensaufgabe.
  • „Wer wenig weiß, muss alles glauben“ (Eschenbach).

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2. Edelmut, Intoleranz, Aristokratie

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Schocker! Wie passen diese Begriffe nur zusammen? Ganz einfach: erfolgreiche Männer wissen sehr genau, daß es seit jeher die Aristokraten und Leistungsträger sind, welche Entscheidungen treffen und unverfälschten Respekt ernten. Sie suchen aktiv Kontakt zu den Besten um von ihnen zu lernen.

Ein Edelmann weiß, daß es keine Gleichheit gibt. Nirgendwo! Ungleichheit ist Synonym für Vielfalt und daher erstrebenswert. Wenn Minderheiten, Schwache, Dumme und Degenerierte (oh ja, die gibt es) glorifiziert und zum Maßstab erhoben werden, haben erfolgsbewusste Männer dafür nur ein müdes Lächeln übrig.

Wer wirklich Resultate sehen will, orientiert sich am Junkertum, also an denen die nachweislich über Kompetenz verfügen oder bereits etwas erreicht haben und nicht an denen, die von Leistungsträgern durchgefüttert und zwangs-gedulded werden (müssen).

Merke:

  • Es fühlt sich gut an stark zu sein, auch wenn Schwache pöbeln.
  • „Neid ist die höchste Form von Anerkennung“ (Schopenhauer).
  • Wenn man die Starken schwächt, werden die Schwachen NICHT stärker.

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3. Non-Konformismus, Unangepasstheit

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Wer zur Quelle will, muss gegen den Strom schwimmen – Erfolgreiche Männer haben erkannt, daß Konformismus und devotes Abnicken von gesellschaftlichen und pseudowissenschaftlichen Dogmen für ihre Ansprüche nicht zielführend ist. Erfolgsmänner sind in vielerlei Hinsicht unbequeme Zeitgenossen die nicht in Schubladen-Denken verweilen.

Aus dieser Unangepasstheit entsteht zwangsläufig Charisma und somit Attraktivität bei Frauen. Aber nicht nur das, sondern auch das gesunde Misstrauen gegenüber Modeerscheinungen sowie der konstruierten Meinung der Mehrheit machen Erfolgsmenschen zu echten Persönlichkeiten.

Darüber hinaus bietet rebellisches Verhalten auch eine enorme Schutzfunktion: Männer die nicht auf jeden Trend hereinfallen, sind seltener den Angriffen von Opportunisten und Bauernfängern ausgesetzt – diese finden ihre Opfer fast ausschließlich unter Naivlingen, Ja-Sagern und ideologisch geprägten Systemlingen.

Merke:

  • Trends & Modeerscheinungen sind grundsätzlich zu hinterfragen.
  • Was die Mehrheit glaubt (bzw. glauben soll) ist irrelevant.
  • Widerspruch ist Zeichen von Mündigkeit und Souveränität.

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4. Genuss, Freuden des Fleisches, Unterhaltung

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Genussmensch zu sein bedeutet NICHT dem eigenen Lustgewinn oberste Priorität zuzumessen, dies wäre reiner Hedonismus und daher fragwürdig. Party, Unterhaltung, Sex und Amüsement dienen dazu den Akku wieder aufzuladen und die gerechte Ernte für harte Arbeit einzufahren.

Mein Tipp: lassen Sie es krachen! Und zwar so sehr, ausgelassen und individuell, daß Sie sich lange daran erinnern. Erfolgreiche Männer haben nicht nur ein Hobby, sie haben ein ganzes Arsenal an Betätigungsfeldern außerhalb der Karriere. Schöne Frauen und eine Vielzahl von sozialen Kontakten zählen dazu, wobei erstere nicht das Ziel sondern logisches Resultat eines selbstbestimmten Lebenswandels sind.

Wer viel Geld und Güter lediglich hortet und glaubt er wäre ein reicher Mann, ist in Wahrheit ein armer, bemitleidenswerter Knilch, denn er nimmt nicht am Leben teil.

Merke:

  • Lustgewinn ist notwendige Belohnung für harte Arbeit.
  • Erfolgsmänner haben ein weites Feld an Interessen & Hobbys.
  • Geiz und bloße Geldgier wird mit sozialer Isolation belohnt.

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5. Mut zum Risiko, Abenteuer, Wagnis

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Für den erfolgreichen Mann bedeutet es einen speziellen „Kick“ Risiken einzugehen. Er hat verstanden, daß Wagnisse im Moment des Unterfangens das äußerst befriedigende Männlichkeitshormon Testosteron freisetzen und auch langfristig der maskulinen Identität zugute kommen.

Wer wagt, gewinnt und wer zaudert, verliert – was der Volksmund so prägnant auf den Punkt bringt, ist für erfolgsbewusste Gewinnertypen gelebtes Motto ohne großartig darüber nachzudenken.

Während sich schwächliche Durchschnittsmänner mit hündischem Kriechen durch den Alltag quälen, verlassen souveräne Männer bewusst ihre Komfortzone, um an ihr Ziel zu gelangen. Leben ist (auch) leiden und wer das Leiden zu genießen imstande ist, hat bereits eine höhere Erkenntnisstufe erreicht. Notorische Drückeberger und Müßiggänger fallen durch.

Merke:

  • Risikobereitschaft ist Erfolgsbeschleuniger & Ausdruck für Männlichkeit.
  • Nur wer seine Komfortzone verlässt, beginnt wirklich zu leben.
  • „Am Mute hängt der Erfolg“ (Fontane). „Erfolg hat drei Buchstaben: TUN“ (Goethe).

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6. Stil, Etikette, Sittlichkeit

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Diese drei Begriffe drücken neben ihrer eigentlichen Selbstverständlichkeit vor allem eines aus: Selbstkontrolle. Erfolgreiche Männer haben sich und ihre Emotionen stets unter Kontrolle, sie verlieren nie die Contenance und werten Missgunst, Wut sowie Intrigen als niedere Instinkte des vulgären Pöbels.

Sie wissen sich darüber hinaus stilvoll zu kleiden, legen Wert auf qualitative Accessoires und treten mit dominanter Körpersprache auf. Sie sind eloquent, kennen Takt und Manieren und begegnen anderen Menschen mit dem Respekt der ihnen gebührt.

Männer die kontinuierlich mit stilvollem Auftreten in Erscheinung treten, ernten ihrerseits Anerkennung und Wertschätzung. Daraus erwächst die Verpflichtung die wohltuende Reputation immer und immer wieder zu bestätigen.

Merke:

  • Sittlichkeit und Etikette transportieren hohes Selbstwertgefühl.
  • Emotionale Unausgeglichenheit und „Launen“ sind keine männlichen Attribute.
  • „Der Stil ist die Handschrift des Geistes“ (unbekannt).

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7. Individualität, Anspruchsdenken

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Das Recht auf Individualität wahrzunehmen, steckt bereits in den vorangegangenen Punkten. Es muss jedoch gesondert betrachtet werden, da es für erfolgsorientierte Männer essentieller Lebensinhalt – also Raison d’Être – ist.

Individualisten fallen stets durch hohes Anspruchsdenken auf und man könnte sagen, das Beste ist ihnen gerade gut genug. Diese Ansprüche berühren beinahe alle Aspekte ihres Daseins: ihre Güter, ihre sozialen Kontakte, ihre Investitionen, ihre Prioritäten, Planungen, Unternehmungen usw.

Das Denken der Massen ist sehr leicht beeinflussbar. Erfolgreiche Männer wissen, daß Vernunft und Fortschritt nur von jenen ausgeht, die sich in kein geistiges Korsett hineinzwängen lassen. Sie kaufen nicht von der Stange und erkennen Vereinheitlichung sowie Zentralismus als Angriff auf die Individualität. „Individualität ist gelebte Freiheit“ (Glaßl).

Merke:

  • Individualisten sind freiheitsliebende Selbstdenker.
  • Hohe Ansprüche und Ziele sind Voraussetzung für nachhaltigen Erfolg.
  • „Die höchste Form der Individualität ist die Kreativität“ (G. Uhlenbruck).

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8. Anbindung an die Natur, Kultur, Demut

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Um wirkliches Wohlbefinden zu erlangen, sollte man als erfolgreicher Mann Demut üben und reinen Materialismus über Bord werfen. Nicht wenige Superreiche leiden an massiven Depressionen und sterben verfrüht als steinreicher aber unglücklicher Mensch.

Dem lässt sich entgegenwirken, indem man eine intensivere Beziehung zu Mutter Erde aufbaut und sich regelmäßig von der sog. Zivilisation entfernt. Möglichkeiten in die Natur einzutauchen gibt es en masse: Camping, Wandern, Landschaftspflege/Gartenarbeit, Biwak, Tauchen, Segeln, Sport im Freien etc.

Wer lebenslang nur dem Geld hinterherläuft, stumpft ab und verliert den Bezug zum Wesentlichen im Leben. Positiver und nicht zu unterschätzender Nebenaspekt ist, daß sich mit Liebe zur Natur auch Romantik-Punkte bei Frauen erhaschen lassen – wann haben Sie das letzte Mal mit einer schönen Frau Picknick gemacht?

Merke:

  • Zivilisation wird immer freiheitseinschränkend sein.
  • Natur urteilt nicht und ist gerecht, Geld hingegen ist ein ziviles Konstrukt.
  • Zivilisation ist nicht gleichzusetzen mit Kultur und Natur.

Fotos: unsplash.com

Wie denken erfolgreiche Männer
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